Archiv bis Ende 2011

Vorstand lässt viele Mitgliederanträge nicht auf die Tagesordnung setzen - wieder ein Verstoß gegen Satzungsregelungen

10.11.2011 - Nicht nur unsere Anträge zur Satzungsänderung ( siehe hier (91kB) ) sondern auch die anderer Mitglieder wurden vom Verein als unzulässig zurückgewiesen. Im Mitgliederbereich der FC-Seite sind sie seit dem 8.11.11 plötzlich auch einzusehen.

Alle diese Anträge wurden vom Verein an einen Rechtsanwalt aus München zur Ablehnung abgegeben. Warum dieser kostenintensive Schritt, der wieder einmal Vereinsvermögen verschwendet, gegangen wurde, ist nicht ganz klar, da zumindest einige Anträge, die nur Fragen stellen, hätten zugelassen werden können, wenn der Vorstand die Transparenz und Offenheit, die er zur Zeit lauthals proklamiert, wirklich praktizieren wollte. Offensichtlich ist doch alles nur Propaganda. Wenn es ernst wird, wird weiterhin mit allen legalen und illegalen Mitteln gemauert.

Weiterhin fragen wir uns, warum die Satzungskommission, die ja scheinbar kompetent genug sein soll, die Satzungsänderung auszuarbeiten, diese Anträge nicht prüfen konnte.

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Stellungnahme der Szene zur anstehenden Mitgliederversammlung

31.10.2011 - Am 29.10. haben 30 Fanclubs eine Protestnote oder, wie es der Express formulierte, ‚harte Fan-Kritik am FC-Vorstand’ veröffentlicht.
Doch anstatt sich sachlich zu dieser Kritik zu äußern, wusste unser nicht-entlasteter Präsident Wolfgang Overath auf Nachfrage des Kölner Stadtanzeigers (Printausgabe vom 31.10.) einmal mehr nur mit obligatorischen Diffamierungen zu glänzen: "Wir haben über 1300 Fanclubs, da ist 30 schon eine sehr geringe Zahl.“

Damit wird auf wunderbare Weise die formulierte Kritik unterstrichen, in der unter anderem eigentlich Selbstverständliches, wie „ein respektvoller Umgang“ und Unterlassung von „arroganten Äußerungen“ eingefordert wird.
Die vollständige Stellungnahme Teil 1 findet Ihr hier. (22kB)

Einladung zur MV ohne unsere Anträge

25.10.2011 - Diesen Ergänzungsantrag zu unseren beiden vom Verein ignorierten Satzungsänderungsanträgen haben wir heute noch abgeschickt. Eine interessante Option, die die Satzung uns da eröffnet.

Da der FC sich bis dato noch nicht einmal veranlasst sah, auf unsere fristgemäß eingereichten Anträge zu reagieren, müssen wir wieder einmal nachlegen. Wir werden es nicht akzeptieren, dass der Verein versucht, nur über seinen Entwurf abstimmen zu lassen und damit unsere Mitgliederrechte sowie Recht und Gesetz wieder einmal missachtet.

Falls es erforderlich sein sollte, die MV nachträglich anzufechten, werden wir auch das tun, da wir diese Machtspielchen leid sind. Wenn der Verein immer erst auf Gerichtsverfahren reagiert, anstatt rechtmäßig und vernünftig zu handeln, dann wird er die Verfahren bekommen.

Hier (48kB) könnt Ihr diesen Antrag lesen.

Und hier (91kB) nochmal unseren Satzungsänderungsantrag, um den es geht.

Die Satzungsänderung des Vereins =
Eine Mogelpackung!

et bliev wie et wor…

17.10.2011 -
Der 1.FC Köln wird zur Mitgliederversammlung am 13.11.2011 einen durch die Satzungskommission in Zusammenarbeit mit den Gremien des Vereins erarbeiteten Satzungsänderungsvorschlag zur Abstimmung bringen. Diese Vorschläge kennen wir im wesentlichen auch schon seit Monaten. Allerdings war uns von verschiedenen Personen im Verein immer wieder signalisiert worden, dass diese Vorschläge nicht endgültig seien und man darüber noch reden werde. Daraufhin haben wir stillgehalten, um unsererseits unsere Ernsthaftigkeit auch zu dokumentieren. Seitens des Vereins hat man uns aber nur „an der Nase herumgeführt“. Wirklich ernsthaft verhandelt wurde nie. Bestimmte zugesagte Gespräche kamen nie zustande....


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Unsere 2 Anträge auf Satzungsänderung

11.10.2011 - Wir haben gestern (nur) 2 Anträge auf konkrete Satzungsänderungen eingereicht, die Ihr mit sehr aufschlussreicher Begründung hier lesen (91kB) könnt.

Wir haben trotz Nichterfüllung des in der Satzung genannten Quorums (= 20% für die Antragstellung) diese Anträge gestellt, weil die 20%-Klausel rechtswidrig und damit unwirksam ist (s. Begründung der Anträge). Wir werden jetzt sehen, ob die Vereinsführung die Anträge auf die Tagesordnung setzt oder es dieses Mal wieder auf ein Gerichtsverfahren ankommen lassen wird. Wir müssen - gemessen am bisherigen Verhalten - wohl leider davon ausgehen, dass wieder blockiert und lieber ein Gerichtsverfahren riskiert wird.

Denn es interessiert im Vorstand leider keinen,...

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Vereinsführung für mehr Mitgliederrechte?

11.10.2011 - Das könnte man meinen, wenn man die aktuelle Pressemitteilung des FC (hier lesen) liest. Aber kein Grund zur Freude: Es hat sich nicht wirklich etwas geändert bei unserem FC. Das ist leider wieder nur einer der mittlerweile schon üblichen PR-Tricks. Man versucht etwas geschicktere Pressearbeit zu machen, um damit letztlich die Mitglieder, die sich nicht so intensiv mit dem Thema Satzung und Kontrolle der Führung durch die Mitglieder beschäftigt haben, zu täuschen.

Ein kurzes Beispiel:...

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Urteilsgründe - kein Datenschutz unter Mitgliedern

08.10.2011

Wie es weitergeht…

Eins steht jetzt fest:
Das Landgericht Köln hat mit seinem Urteil (hier klicken (2kB) ) klar festgestellt, dass der Vorstand von Anfang an Unrecht hatte mit seinem vorgeschobenen Datenschutzargument.
Es gibt keinen Datenschutz unter Mitgliedern, weil der Verein eine gewollte, freiwillige Gemeinschaft ist. Wer einer solchen Gemeinschaft beitritt, erklärt sich automatisch damit einverstanden, dass die anderen Mitglieder ihn über Vereinsbelange informieren und zu diesem Zweck auch seine Adresse verwenden dürfen. Erst Recht gilt das in den Fällen, in denen ein Quorum - wie in der Satzung des FC bei Satzungsänderungsanträgen und bei außerordentlichen Mitgliederversammlungen - zu erfüllen ist.

Dieses Urteil bedeutet nichts anderes,...

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FC muss Mitgliederdaten herausgeben – Klage erfolgreich

27.09.2011 - Heute war die Urteilsverkündung in dem Klageverfahren gegen den 1. FC Köln e.V. auf Herausgabe der Mitgliederdaten.

Der 1. FC Köln e.V. ist verurteilt worden, die Daten herauszugeben.

Hier der Tenor des Urteils:

Der Beklagte wird verurteilt, dem Kläger die vollständige Mitgliederliste der Mitglieder, die das 18. Lebensjahr vollendet haben, mit deren Anschrift (Straße, Hausnummer, Postleitzahl, Wohnort und soweit bekannt deren E-Mail-Adressen herauszugeben. Die Herausgabe erfolgt in Form einer elektronischen Datei (Excel-Datei). Im Übrigen wird die Klage abgewiesen. Der Beklagte trägt die Kosten. Das Urteil ist vorläufig vollstreckbar gegen eine Sicherheitsleistung in Höhe von 50.000 €.

Drei Anmerkungen zum Urteilstenor:...

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Gezielte Desinformation durch Pressemitteilung des Vorstands

08.09.2011 - Ein trauriges, aber in seiner Absurdität schon fast wieder lustiges Beispiel für das kompromisslose Gegeneinander der Vereinsführung ist die Pressemeldung, die der Vorstand, der beim Gerichtstermin gar nicht anwesend war, auf der FC-Website veröffentlicht hat. hier lesen


Der Vorstand behauptet, die Datenherausgabe sei juristisch nach wie vor nicht geklärt. Das stimmt nur insoweit, als es noch kein Urteil gibt, in dem der FC konkret zur Herausgabe verurteilt wird.
Juristisch geklärt ist diese Frage, weil es schon seit 2010 die von uns auch zitierte BGH-Entscheidung gibt, die glasklar festlegt, dass Mitgliederdaten herauszugeben sind. Auf diese Entscheidung hat auch der Vorsitzende Richter den Anwalt des FC hingewiesen, der darauf auch nichts Passendes zu entgegnen hatte.

Weiterhin behauptet der Vorstand...

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Termin vor dem LG Köln am 6.9.2011 wegen der Herausgabe der Mitgliederdaten

06.09.2011 - Heute Vormittag fand vor dem LG Köln die mündliche Verhandlung zur Klage auf Herausgabe der Mitgliederdaten statt.

Das Gericht sprach einige der vom Anwalt des FC vorgebrachten Punkte konkret an und begründete, warum es diese nicht für überzeugend hält.
Im weiteren Verlauf wurde darüber diskutiert, ob nicht eine vergleichsweise Einigung gefunden werden könnte. Wir erklärten uns dazu ausdrücklich bereit und machten den Vorschlag, dass der FC unser Anschreiben an die Mitglieder versendet, weil dann dem Argument des FC bzw. des Vorstands, dass sichergestellt sein soll, dass die Daten nicht in unsere Hände gelangen, hundertprozentig Rechnung getragen würde.
Außerdem machte auch das Gericht den Vorschlag, dass der FC einem der nächsten Geißbockechos ein Anschreiben, das von uns gemacht wird, als Beilage beifügt, weil dafür praktisch überhaupt keine Extra-Kosten anfallen würden.

Der Anwalt des FC lehnte dies aber kategorisch ab. Er sprach dabei immer von den Interessen des FC, geflissentlich außer Acht lassend, dass wir als Vereinsmitglieder Teil dieses FC sind und nur andere Vorstellungen davon haben, wie dieser Verein in Zukunft erfolgreich geführt werden sollte. Der Anwalt des FC hatte offensichtlich überhaupt keinen Spielraum vom Vorstand erhalten, irgendeinen Kompromiss zu finden.

Dem Gericht blieb daraufhin nichts anderes übrig, als einen Termin zur Verkündung einer Entscheidung anzuberaumen. Diese wird am 27.9.2011 ergehen.

Nach dem Verlauf der Verhandlung sind wir – vorsichtig – optimistisch, dass diese Entscheidung zu unseren Gunsten ausgehen wird, obwohl wir auch mit einem Vergleich im Sinne des Vereins gut hätten leben können. Aber die Verantwortlichen im Verein wollen anscheinend nach wie vor kein Miteinander sondern weiter ein Gegeneinander.

Vor der mündlichen Verhandlung im Klageverfahren gegen den FC bzw. den Vorstand

Hier (381kB) findet Ihr unseren letzten Schriftsatz an das LG Köln vom 1.9.2011, in dem wir unseren Antrag auf Herausgabe der Daten noch einmal umgestellt haben. Zudem lassen wir uns jetzt von der Kanzlei Selting & Baldermann vertreten.
Wir verlangen jetzt die unmittelbare Herausgabe der Mitgliederdaten an uns. Der FC hat unseren Treuhänder immer abgelehnt. Dann verlangen wir jetzt eben das, was uns rechtlich - auch nach Auffassung des Bundesgerichtshofes - als Mitgliedern zusteht, und das ist die Herausgabe der Daten unmittelbar an uns als Mitglieder.

Der 1. FC Köln und der Datenschutz
oder
„Ich bastel mir die Welt so, wie sie mir gefällt…“

01.09.2011 - Wir kämpfen seit Anfang des Jahres darum, die Mitgliederdaten des 1.FC Köln zu erhalten, um die Vereinsmitglieder über unsere Initiative und vor allem unsere Satzungsreformvorschläge und die Gründe dafür zu informieren.
Wir erinnern uns: Der Vereinsvorstand hat unser Begehren bisher abgelehnt. Nicht nur das: Er hat uns in tendenziöser und missbräuchlicher Art und Weise mit der unsäglichen „Widerspruchspostkartenaktion“ bei den Mitgliedern als Feinde des Vereins dargestellt, denen doch ganz sicher kein Mitglied seine persönlichen Adressdaten zur Verfügung stellen möchte! Daraufhin...

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Und immer noch grüßt das Murmeltier…
oder auch
Die Hoffnung stirbt zuerst!

07.08.2011 Die neue Saison hat begonnen. Und sie hat nicht gut begonnen. Das erste Spiel war so desolat, dass man sich ohne Schwarzmalerei jetzt schon wieder ernsthafte Sorgen machen muss. Also eigentlich alles wie gehabt…

Eines hat dieses Spiel sehr deutlich gezeigt: Es ist ein gefährliches Spiel, die Zukunft immer aufs Neue auf dem Prinzip Hoffnung aufzubauen. Leider verfängt dieses „Prinzip“ auch bei vielen Fans und Mitgliedern. Die alte Saison ist abgehakt und in der neuen wird schon irgendwie alles besser werden, glauben doch sehr viele. Wir haben ja einen neuen Trainer und auch ein paar neue Spieler…
Wer das Testspiel gegen Arsenal London gesehen hat, den überrascht das gestrige Ergebnis hingegen nicht wirklich.

Wir wollen jetzt aber nicht dieses erste Spiel gegen die Wölfe analysieren, sondern über das weitere Geschehen um unsere Mitgliederinitiative auf Satzungsänderung berichten...

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Nachbetrachtung zum Diskussionsabend über den Satzungsentwurf 2.0

16.06.2011 Am Donnerstag, den 9.6.2011 fand unsere offene Diskussionsrunde zu unserem zweiten Satzungsentwurf statt.

Die Teilnehmerzahl von ca. 35-40 Interessierten war zwar leider überschaubar, aber das Thema Satzung ist mitunter auch ein Knochentrockenes. Allerdings ermöglichte diese ‚kleine' Runde dafür eine sehr intensive, konstruktive und fruchtbare Diskussion, was auch daran lag, dass die Teilnehmer sehr gut vorbereitet waren und entsprechend gute eigene Vorschläge im Gepäck hatten.

Sehr erfreulich war auch, dass der Vorsitzende des Vereinsbeirates, Herr Schlömer, unserer Einladung folgte und sich engagiert an der gut vierstündigen Diskussion beteiligte. Er ist offensichtlich zu einem konstruktiven und sachlichen Austausch bereit.

Mit großem Interesse sind vor Diskussionsbeginn die Ergebnisse der Satzungsvergleiche aus dem Gemeinschaftsprojekt der Unis Chemnitz und Leipzig aufgenommen worden, die wir exklusiv vor der Erstveröffentlichung präsentieren durften.

So ist zum Beispiel...

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Der Satzungsentwurf 2.0 - ein ausgewogener Reformvorschlag

07.06.2011 Das Satzungen keine Tore schiessen ist eine Binsenweisheit, die keinesfalls zu der Annahme verleiten sollte, die aktuelle FC-Satzung müsse nicht modernisiert werden.
Es gibt nach wie vor zu diesem Thema eine Vielzahl von Diskussionen mit unterschiedlichen Standpunkten, in denen eine fundierte Argumentationsgrundlage eingefordert wird – und das zu Recht.
Deshalb freuen wir uns, mit dem nun vorliegenden Satzungsentwurf 2.0 zu einem weiteren konstruktiven und sachbezogenen Dialog beitragen zu können. Wie gewohnt enthält der Satzungsentwurf unsere Anmerkungen bzw. Motive und auch den direkten Vergleich zur offiziellen Satzung jeweils in separaten Spalten.

Zusätzlich unterstützt wurden wir bei der Entscheidungsfindung und Ausformulierung, z.B. bei der „50 + 1 Regelung“, auch durch eine wissenschaftliche Untersuchung der Technischen Universität Chemnitz und Universität Leipzig. Im Rahmen dieses Gemeinschaftsprojektes...


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Und täglich grüßt das Murmeltier...

in der letzten Zeit häufiger gefragt: Was ist denn nun der aktuelle Stand im Verfahren zur Herausgabe der Mitgliederdaten?
Zur Erinnerung: Das Landgericht hatte am 28.04. ein schriftliches Vorverfahren angeordnet und somit dem FC-Vorstand die Möglichkeit eingeräumt, sich vor der mündlichen Verhandlung zu äußern. Mit Schreiben vom 30.05., welches Ihr hier findet, wurde diese Möglichkeit selbstverständlich genutzt und beantragt, dass die Klage (auf Herausgabe der Mitgliederdaten) abgewiesen wird.

Wie nicht anders zu erwarten war, ist die Begründung sehr wortreich und leider einmal mehr irreführend. Wir haben darauf mit einer Replik am 05.07. geantwortet, die Ihr ebenfalls hier findet.

Der gerne in der Öffentlichkeit verbreitete Reformwille hört nach wie vor bei dem Demokratieverständnis und der Akzeptanz von vereinsrechtlich zugesicherten Mitgliederrechten auf. Es gibt also noch viel zu tun…
Ein interessanter Rückblick der Wilden Horde auf die Protestaktion im letzten Heimspiel

24.06.2011 Es wird ja immer wieder gerne kolportiert, dass unsere Initiative FC:Reloaded eine kleine, nahezu isolierte Gruppe in der großen FC-Fanszene wäre und wir uns mit unserem Anliegen für mehr Mitbestimmung der Mitglieder irgendwann ‚totlaufen‘. Das trifft nicht zu, zumal wir auch mit den aktiven und großen Fanclubs in konstruktivem Dialog stehen. Selbstverständlich ist man in unserer großen FC-Familie nicht immer der gleichen Ansicht, welcher Weg zur Verbesserung der beste ist oder welche Änderungen mit welcher Priorität eingefordert werden sollen. Einigkeit herrscht jedoch darüber, dass die Zeit für strukturelle Veränderungen mehr als reif ist.

Die Wilde Horde hatte vor diesem Hintergrund maßgeblich zu den allseits bekannten Protestaktionen zum letzten Heimspiel gegen Schalke 04 aufgerufen. Ihre Sichtweise, die Hintergründe und Motivation findet Ihr in einem sehr lesenswerten Artikel

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Unser Satzungsentwurf 2.0 ist online

Hier findet Ihr unseren aktuellen Satzungsentwurf 2.0 vom 5.6.2011

Hier zum Vergleich unser Satzungsentwurf 1.0 vom 13.2.2011.
EINLADUNG ZUM DISKUSSIONSABEND

Am Sonntag, den 05. Juni werden wir die "Satzung 2.0" online stellen und wollen sie gerne mit allen daran Interessierten diskutieren. Dazu laden wir alle Interessenten, Unterstützer unserer Initiative und Vertreter von Fanclubs des 1. FC Köln sowie die lokale Presse ein.

Die Diskussion findet statt am Donnerstag, 09. Juni ab 19.00 h im

Pfarrsaal St. Mariä Empfängnis
Raderberger Straße 199
50968 Köln-Raderthal


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Frühjahrsputz?

13.05.2011 - Unser guter alter Express ist doch immer wieder gut für schöne FC-Geschichten. „Jetzt räumen sie den FC auf“ – „Horstmann & Finke putzmunter“ – dazu beide als Müllmänner mit Besen montiert.
Im Artikel wird dann wie bei der Müllabfuhr munter alles zusammengekehrt. Einige Gesichter werden gezeigt, die angeblich den Verein verlassen, ohne dass man irgendwelche Hintergründe erfährt. Schon gar nicht erfährt man, was sich denn genau ändern soll...

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Die Präsidentschaft Wolfgang Overath – Eine Bilanz

Sportliche Bilanz

Wolfgang Overath trat im Jahr 2004 seine Regentschaft an mit dem Ziel, dem 1.FC Köln sportlich neue Visionen zu geben, aus der Verwaltung des Mittelmaßes heraus zu führen und den Verein innerhalb von vier Jahren so konkurrenzfähig aufzustellen, dass wieder um die Europapokalplätze gespielt werden könnte.

Die Realität hat Wolfgang Overath schnell eingeholt. Er übernahm den 1.FC Köln als gerade frisch abgestiegenen Zweitligisten, der finanziell durch seinen Vorgänger Albert Caspers konsolidiert worden war. Als erste Amtshandlung wurde Trainer Marcel Koller entlassen und Huub Stevens als Trainer verpflichtet.
Am Ende der Saison stand der souveräne direkte Wiederaufstieg. Trainer Huub Stevens verließ aber den Verein...


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Unsere Mail an die Verwaltungsratmitglieder vom 5. Mai 2011:

Sehr geehrte Verwaltungsräte,

es sind nun einige Monate vergangen, in denen sich in unserem Verein - außer einem leider schon wieder verpufften sportlichen Zwischenhoch - nichts bewegt hat. Trotz anderslautender Ankündigungen von Vorstand und Geschäftsführung hat sich vor allem strukturell nichts bewegt. Die Umstände um die Demission Frank Schaefers haben die Defizite in der Führung unseres Vereins wieder einmal mehr als deutlich zu Tage treten lassen. Sie werfen sowohl moralisch als auch professionell ein ganz schlechtes Licht auf unseren Verein.

Wir als Mitgliederinitiative haben viel versucht. Aber alle unsere Ansätze wurden von den Vereinsgremien, zuvorderst dem Vorstand, entweder bekämpft...

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Zensuristan im Stadion

02.05.2011 - Für das Spiel gegen Leverkusen hatten wir als Reaktion auf das unwürdige Schauspiel um Frank Schaefer ein Banner mit der klaren Aussage

"Ihr macht unseren FC kaputt – Vorstand raus!" siehe hier

vorbereitet. Als wir das Stadion mit dem eingerollten Banner betraten, kam sofort ein Ordner auf uns zu, der uns aufforderte das Banner zu zeigen, was wir unter Hinweis auf das Recht der Meinungsfreiheit verweigerten. Wir teilten ihm lediglich mit, was auf dem Banner stehen würde. Daraufhin meinte er, dass das wohl nicht erlaubt werden könne, weil Vorstandskritik heute untersagt sei, er müsse jetzt erst mal telefonieren. Wir tricksten ihn aus, damit das Banner seinen Bestimmungsort erreichte, was uns auch gelang...

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Game Over(ath) – WOuF haben fertig

28.04.2011 - Geht es noch schlimmer? Immer wieder fragt man sich das als FC-Fan und erst Recht als Mitglied dieses Vereins. Und immer wieder wird man böse überrascht: Ja, es geht noch schlimmer, noch unprofessioneller, noch unanständiger, noch peinlicher…

Das Trauerspiel um Frank Schaefer ist der vorläufige Höhepunkt. Das zarte Pflänzchen der Hoffnung auf bessere Zeiten, das Frank Schaefer - nicht nur in sportlicher Hinsicht - gezüchtet hatte, wurde in unnachahmlicher Manier kaputt getreten. Dummheit und Feigheit, gepaart mit maßloser Arroganz sind die Charakterzüge, die in unserer Vereinsführung offensichtlich Kriterium für einen Posten sind.

Wir haben uns bis dato auf die sachliche Argumentation beschränkt, dass die aktuelle Satzung dringend reformbedürftig ist, weil die aktuellen Zustände Resultat dieser Satzungsunzulänglichkeiten sind...

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Traurig – Ein weiterer Tiefpunkt
aber..."Der Verein steht über allem"

20.04.2011 - Diesen Satz hört man als Fan eines Vereins wie dem 1.FC Köln immer dann, wenn ein Verantwortlicher des Vereins, ein Trainer oder ein Spieler genau diese Maxime gerade mit Füßen tritt.

Mit Frank Schaefer verlässt uns zu Saisonende ein Mann, der uns bewiesen hat, dass es tatsächlich noch Menschen beim 1.FC Köln gibt, für die der Satz mehr als eine Floskel ist. Gleichzeitig zeigt seine Demission, dass er damit auf sehr einsamer Flur stand.

Die gestrige Pressekonferenz zeigte ein weiteres Mal fast ungeschminkt, wie unerträglich es für die Verantwortlichen unseres Vereins sein muss, dass die Beliebtheit Schaefers bei uns Fans, neben seiner fachlichen Qualifikation, darin besteht, dass er der genaue Gegenentwurf zu ihnen selbst ist.

Wir durften einen Präsidenten Overath bewundern,...

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Skandal - Schaefer/Lottner offensichtlich nicht gewollt

13.04.2011 Am gestrigen Abend, dem 12.4.11, gab es im GBH eine Fanclub-Fragestunde mit Volker Finke. Das Ganze ähnelte zwar mehr einer Antwortstunde, weil Volker Finke so lange Antworten gab, dass kaum Fragen gestellt werden konnten. Man darf aber festhalten: Reden kann der Herr Finke ganz gut. Seine Antworten waren auch präzise bis auf das Thema Schaefer/Lottner.

Die Fragen zur Zukunft unseres erfolgreichen Trainers Frank Schaefer und seines Co-Trainers Dirk Lottner beantwortete er zwar sehr wortreich, ohne allerdings ein einziges Mal zu sagen, dass man sich freuen würde, wenn Frank Schaefer verlängern würde.

Stattdessen wurde Frank Schaefer von Volker Finke als religiöser Familienmensch dargestellt, der mit dem Profigeschäft seine Schwierigkeiten habe...

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Frank Schaefer – Wie lange noch?

09.04.2011 - Diese Frage stellen nicht nur wir uns, sondern viele Fans bewegt dieses Thema.

Frank Schaefer ist ein Glücksfall für unseren Verein in einer verdammt schwierigen Phase. Alleine dafür, dass er dieses Himmelfahrtskommando übernommen hat, gebührt ihm Dank.

Er ist nicht nur ein akribischer „Fussballarbeiter“ mit hoher zwischenmenschlicher Kompetenz, sondern offensichtlich in seiner ganzen Persönlichkeit ein geradliniger und anständiger Typ. Seine Außendarstellung ist erfreulich unspektakulär. Er antwortet immer sachlich und kompetent. Damit sticht die Person Frank Schaefer wirklich positiv heraus.
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Auch Vereinsbeirat drückt sich vor einer Entscheidung
Also: Hauptsacheklage auf Datenherausgabe eingereicht

09.04.2011 - Wir versuchen ja wirklich alles. Aber man lässt uns beim FC permanent vor die Wand laufen. Die Methoden und Ausreden sind dabei mehr als bedenklich. Der Vereinsbeirat hat sich jetzt leider auch noch weggeduckt, obwohl er – wie er selbst schreibt – die Möglichkeit gehabt hätte, eine rechtmäßige Entscheidung zu treffen.

Nachdem uns verschiedene Personen ermuntert hatten, den Vereinsbeirat anzurufen, haben wir das auch getan (nachzulesen hier), weil wir grundsätzlich keinen Versuch ungenutzt lassen wollen, um vielleicht doch noch einen Kompromiss zu finden.

Der Vereinsbeirat hat aber nicht nur viel zu lange gebraucht (1. Schreiben von uns ist v. 13.2.11), um sich zu unseren Anträgen zu äußern, sondern er drückt sich jetzt auch noch vor einer Entscheidung mit einer Begründung (nachzulesen hier), die so abstrus ist, das sie schon fast wieder lustig wäre, wenn das Ganze nicht einfach nur ein Trauerspiel wäre.
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Der heilige St. Glowacz aus Köln
(beim FC-Stammtisch)

09.04.2011 - Es war einmal…So beginnen viel Märchen. Und in einer solchen Märchenstunde durfte sich auch fühlen, wer beim GAFFEL-FC-Stammtisch am Montag dabei war.

FC-Vize-Präsident Glowacz schien sich geradezu für die Nachfolge von Wolfgang Overath oder vielleicht auch von Mutter Theresa bewerben zu wollen, so viele schöne Geschichten erzählte er von seinem Wirken beim FC.

Schmankerl gefällig?

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Auch das OLG Köln drückt sich

23.03.2011 - Mit anderer Begründung als das LG Köln hat auch das OLG Köln unseren Antrag auf Erlass einer einstweiligen Verfügung zur Herausgabe der Mitgliederadressen zurückgewiesen. (hier lesen)
Diese Entscheidung ist natürlich enttäuschend, weil sie die demokratische Willensbildung im Verein behindert und den rechtswidrigen Propaganda-Aktionen des Vorstandes noch mehr Zeit verschafft.

Allerdings war uns das Risiko eines Scheiterns unseres Verfügungsantrages bereits bei Antragstellung bewusst, weil die Herausgabe der Adressen eine sogenannte „Vorwegnahme der Hauptsache“ darstellt. Denn wenn die Adressen einmal herausgegeben sind, sind sie eben übergeben. Dann kann man in einem Hauptsacheverfahren darüber nicht mehr streiten.
Eine solche Vorwegnahme im Wege der einstweiligen Entscheidung ist daher nur im Ausnahmefall zulässig, und zwar dann, wenn das Recht des Antragstellers – also unser (Mitglieder-) Recht auf Durchführung einer außerordentlichen Mitgliederversammlung (= aoMV), das ja in der Satzung unseres Vereins und auch gesetzlich ausdrücklich garantiert wird – bei Nicht-Herausgabe praktisch vereitelt würde.

Jetzt hätte sich das Gericht also nur eine Frage stellen müssen:
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Der Vorstand will uns und alle Mitglieder und Fans nur täuschen!

Das OLG hatte schon am 1.3.2011 den FC zur Stellungnahme aufgefordert, wohl verbunden mit der Hoffnung, man würde dort Einsicht zeigen, weil der Anspruch auf Herausgabe der Mitgliederadressen zweifelsfrei besteht (s. Schreiben des OLG hier). Diese Hoffnung war vergebens, wie die Stellungnahme des FC vom 14.3.2011 zeigt (s. hier).
Diese Stellungnahme zeigt stattdessen einmal mehr, dass der Vorstand mit seinen momentanen Aktionen (z.B. Fantreffen, Satzungskommission einsetzen – übrigens ohne Rücksprache mit dem Vereinsbeirat!) nur Reformwillen vortäuscht, obwohl er tatsächlich gar nichts ändern will, sondern nur auf Zeit spielt.
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Wird der Vereinsbeirat aktiv?

04.03.2011 Bereits mit unserem Schreiben vom 13.2.11 (s. hier) hatten wir den Vereinsbeirat aufgefordert, aktiv im Streit mit dem Vorstand zu vermitteln, weil die Satzung dem Vereinsbeirat u.a. diese Aufgabe zugewiesen hat. Der Vereinsbeirat hat uns mit Schreiben vom 24.2.11 (s. hier) leider nur geantwortet, dass er sich nur im Stande sieht, konkrete Anträge zu bearbeiten, obwohl der Streit ja klar auf dem Tisch liegt. Also haben wir mit Schreiben vom 4.3.11 diese Anträge gestellt (s. hier).

Fazit: Wir versuchen alles, um jede Vermittlungsmöglichkeit zu nutzen. Wenn auch das nicht helfen sollte, weil der Vereinsbeirat sich nicht traut oder meint, er könne nicht so wie beantragt, dann bleibt nur der gerichtliche Weg, um unsere Mitgliedschaftsrechte durchzusetzen. Es ist nach wie vor ein Trauerspiel, was hier stattfindet und es ärgert uns, dass wir so massiv für einfachste Mitgliedschaftsrechte kämpfen müssen. Schon, damit das in Zukunft nie mehr vorkommt, müssen wir die Änderungen an der Satzung durchsetzen.
"FC-RELOADED" IST JETZT OFFIZIELLER FAN-CLUB DES 1.FC KÖLN

18.03.2011 - Heute haben wir die Mitteilung erhalten, dass wir uns ab sofort als offizieller FC-FAN-CLUB bezeichnen dürfen.

Seit dem "Gründungstag" von FC-Reloaded am 17.11.2010, verstehen wir uns als FAN-CLUB der "etwas anderen Art".
Wir wollen unsere Arbeit als externes, inoffizielles Kontrollorgan gegenüber den FC-Gremien fortsetzen, ohne dabei die unbeugsame, lautstarke Unterstützung der Mannschaft zu vergessen.

Alle zukünftigen Vorstände oder Gremien sollen wissen, dass eine organisierte Fangemeinde existiert, die die jeweils aktuelle Vereinspolitik kritisch hinterfragt und gegebenenfalls thematisiert, aber auch dem Verein tatkräftig zur Seite steht.

Und dafür müssen wir zu einer starke Gemeinschaft wachsen und bitten Euch deshalb unserem Fan-Club einzutreten. Den FAN-CLUB-Aufnahmeantrag findest Du hier.

Über die weitere Entwicklung werdet ihr hier auf der Homepage unterrichtet.
Stand der Dinge - Teil 2

Sportlich hui, vereinsrechtlich pfui...

28.02.2011 Es macht einfach wieder richtig Spaß, ins Stadion zu gehen. Und wenn man nicht da war, ärgert man sich. Fantastisch. Wann haben wir zuletzt so eine Serie hingelegt! Aus dem Abstiegskampf haben wir uns natürlich noch nicht verabschiedet - aber es sieht momentan ziemlich gut 'auf'm Platz' aus.

Gut sieht es aber immer noch nicht 'neben dem Platz' aus. Der Vorstand und auch die Geschäftsführung lassen zwar viel verkünden,... mehr lesen
Ein Diskussionsabend mit Fanclubs und Mitgliedern

27.02.2011 FC-Reloaded hatte für Donnerstag, den 24.02.11 zu einem Diskussionsabend mit Fanclub-Vertretern sowie interessierten Mitgliedern eingeladen. Wir möchten uns an dieser Stelle bei allen Beteiligten (u. a. Vertreter des Fan-Projekts und Vereinsbeirats, des Dachverbands, der Wilden Horde, FC Fründe Mai'98, Cologne Power East Belgium,...) für die angeregte und immer respektvolle Diskussion bedanken. mehr lesen

Die Präsidentschaft Wolfgang Overath – Eine Bilanz


Sportliche Bilanz
Wolfgang Overath trat im Jahr 2004 seine Regentschaft an mit dem Ziel, dem 1.FC Köln sportlich neue Visionen zu geben, aus der Verwaltung des Mittelmaßes heraus zu führen und den Verein innerhalb von vier Jahren so konkurrenzfähig aufzustellen, dass wieder um die Europapokalplätze gespielt werden könnte.

Die Realität hat Wolfgang Overath schnell eingeholt. Er übernahm den 1.FC Köln als gerade frisch abgestiegenen Zweitligisten, der finanziell durch seinen Vorgänger Albert Caspers konsolidiert worden war. Als erste Amtshandlung wurde Trainer Marcel Koller entlassen und Huub Stevens als Trainer verpflichtet.
Am Ende der Saison stand der souveräne direkte Wiederaufstieg. Trainer Huub Stevens verließ aber den Verein...


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FC-Reloaded trifft Vertreter der Satzungskommission

24.02.2011 Zu einem gut zweistündigen Gespräch trafen sich je zwei Vertreter von unserer Initiative FC-Reloaded (Stefan Müller-Römer, Sascha Greier) und der ‚neuen’ Satzungskommission (Dr. Bodo Jost, Dr. Klaus Leister) des 1.FC Köln. In diesem unverbindlichen Erstgespräch wurde zunächst einmal übereinstimmend festgestellt, dass es wesentlichen Handlungsbedarf gibt, die aktuelle Satzung und Struktur mehr lesen
Unser Antrag auf eine einstweilige Verfügung

22.02.2011 (aktualisiert am 24.02.11)
Am Freitag, den 18.02.1011 ging, wie von uns angekündigt, der Antrag auf eine einstweilige Verfügung bezüglich der Herausgabe der Mitgliederdaten an das Landgericht Köln. Hier nachzulesen!
Am Montag, den 21.02.2011 gab das Gericht (Einzelrichter) uns dann seinen Beschluss bekannt: Der Antrag war wegen angeblich fehlender Dringlichkeit abgelehnt worden. Hier nachzulesen!

Dazu ein paar kurze Erläuterungen, um das Juristische etwas verständlicher zu machen:
Das Problem bei der von uns beantragten einstweiligen Verfügung besteht darin, dass diese einstweilige Entscheidung im konkreten Fall wegen der Herausgabe der Adressen eine sogenannte Vorwegnahme der Hauptsache "Herausgabe der Mitgliederdaten" ist. Der Weg der Klage würde hinfällig werden. Das geht generell nur in gut begründeten Ausnahmefällen. Das haben wir auch getan.
Ein solcher liegt in unserem Fall vor, weil das satzungsgemäße Recht auf Beantragung einer außerordentlichen Mitgliederversammlung nur wahrgenommen werden kann, wenn man die Adressen hat. Und um eine außerordentliche MV abzuhalten, braucht man die Adressen auch sofort und nicht erst nach einem normalen Klageverfahren, das zwischen 3 und 12 Monaten dauern kann.

Bekommt man die Adressen nicht sofort, weil der Vorstand sich weigert, kann man das in der Satzung verankerte Recht auf eine außerordentliche MV praktisch vergessen. Denn dann darf man jedesmal bis zur nächsten regelmäßigen MV warten, weil aufgrund dieser Klagezeiten niemals eine AoMV zustande kommen könnte.

Wir wussten, dass dieser Antrag kein Selbstläufer werden wird. Was wir allerdings nicht vorher wissen konnten, ist, dass der Richter offensichtlich kein Interesse hatte, sich mit den von uns vorgebrachten Argumenten für die Dringlichkeit der Herausgabe zu beschäftigen.
Wie Ihr im Beschluss nachlesen könnt, geht er auf die Argumente nicht ansatzweise ein. Man kann also mit Recht sagen, dass dies keine gut begründete Entscheidung des Richters ist.
Daher gehen wir auch optimistisch in die Beschwerde, die der Richter vermutlich dem OLG Köln vorlegen wird, weil er selbst seine Entscheidung sehr wahrscheinlich nicht korrigieren wird.

Wichtig ist aber Folgendes: In der Sache – also über den Anspruch auf Herausgabe – hat der Richter nicht entschieden, wie er auch selbst schreibt. Er hat den Antrag nur abgelehnt, weil er – fälschlicherweise – meint, die Sache sei nicht so eilig.
Wenn sich also auch das OLG dieser, im Hinblick auf die Rechte von Vereinsmitgliedern sehr einschränkenden Auslegung, anschließen würde, würden wir es trotzdem im normalen Klageverfahren versuchen. Damit auch die Mitglieder, die es bisher nicht verstehen wollen, mitbekommen können, dass es ein klares Recht gibt, die Herausgabe zu verlangen.

Irgendwann in der Zukunft werden wir (hoffentlich) nicht nur wieder erfolgreicher Fußball spielen, sondern auch einen vernünftig strukturierten Verein haben. Wir werden weiter dafür kämpfen, dass die nach wie vor undurchsichtigen Verhältnisse in unserem Verein ein Ende finden.
FC-Reloaded stellt sich kritischen Fragen

Am 20.02.2011 stellte sich Stefan Müller-Römer im Namen von FC-Reloaded wieder einmal kritischen Fragen und verdeutlichte unser Anliegen.

"BM-TV FC Sport Talk" vom 20.02.2011
Einladung an alle FC-Fans

FC-Reloaded möchte zu einem weiteren Diskussionsabend mit allen FC-Fans am 24.02.2011 um 19 Uhr in Köln einladen.

Anmeldeschluß ist der 23.02.2011.

Hier geht es zu den Details!
FC-Reloaded ruft den Vereinsbeirat an!

14.02.2011 Laut der aktuellen FC-Satzung ist der Vereinsbeirat gemäß § 25 das zuständige Organ für die Schlichtung von vereinsinternen Konflikten zwischen Mitgliedern und den Vereinsorganen.

Als Mitgliederinitiative haben wir deshalb auch von dieser satzungsgemäßen Möglichkeit Gebrauch gemacht und den Vereinsbeirat mit Schreiben vom 13.02.2011 informiert und gebeten, als Schlichter tätig zu werden. Dieses Schreiben findet ihr hier.

(aktualisiert:15.02.2011) Damit haben wir nun alle uns Mitgliedern zur Verfügung stehenden vereinsinternen Instrumente ausgeschöpft, um in den vom Vereinsrecht und der Satzung vorgesehenen Dialog mit anderen Mitgliedern zu treten. Wir wünschen weder eine unnötige gerichtliche Auseinandersetzung zur Herausgabe der Mitgliederdaten, noch das überflüssige Verschwenden von Vereinsvermögen, z. B. durch rechtlich unhaltbare, den Tatsachen widersprechende Anschreiben und Veröffentlichungen seitens des Vorstandes.

Was wir erwarten, ist die legitime Einberufung einer AoMV zur Diskussion und Verabschiedung einer Satzungsänderung nach Saisonende. Da jedoch der Vorstand sich mit allen Mitteln dagegen wehrt, erwarten wir das, was jedem Mitglied zusteht - die Herausgabe der Mitgliederdaten.

Wir hoffen, dass der Vereinsbeirat das bestehende Recht darauf erkennt und schnellstmöglich handelt, um noch weiteren Imageschaden von unserem Verein abzuwenden.
"Gegendarstellung" zum Schreiben des Vorstands vom 14.02.2011 und zur gleichlautenden Pressemitteilung auf der FC-Homepage

15.02.2011 Es ist schon abenteuerlich, was der Vorstand im Zusammenhang mit der Herausgabe der Mitgliederdaten veröffentlicht (Link FC-HP) und schreibt (Fax v. 14.02.11). Man schreckt dabei noch nicht einmal vor vorsätzlich falschen Behauptungen zurück. Daher stellen wir in unserer "Gegendarstellung" einmal ein paar wichtige Punkte klar:

1. Das Zeitspiel – Warum?

Angeblich wüssten wir als Initiatoren, dass es „unrichtig“ sei, dass der Vorstand die Herausgabe der Mitgliederdaten verzögere und auf Zeit spiele.

Fakt ist: Die von uns gesetzten Fristen (17.1.; 21.01.; 07.02.) sind alle ergebnislos abgelaufen. Der Vorstand hat die Herausgabe zwar grundsätzlich angekündigt. Aber bis heute ist nichts bei unserem Treuhänder angekommen.

Stattdessen hat der Vorstand ein satzungs- und gesetzwidriges Schreiben an die Mitglieder verschickt (Nein-Postkarten-Karten Aktion v. 21.01.11). Dieses Anschreiben widerspricht vor allem auch eklatant der Gerichtsentscheidung des OLG Hamburg, auf die der Vorstand sich sonst gerne bezieht.

2. Das Treuhänder-"Märchen"

Hier ist es höchste Zeit, einmal endgültig klarzustellen, dass der Vorstand an dieser Stelle vorsätzlich irreführt.

a) Es gibt keine „von der Rechtsprechung entwickelten Grundsätze“ zu einem Daten-Treuhänder für Vereinsmitgliederdaten. Das ist blanker Unfug und wird auch nicht dadurch richtiger, dass es vom Vorstand penetrant wiederholt wird.

Jeder der das überprüfen möchte, lese sich einfach die auf unseren Seiten bereits veröffentlichten Gerichtsentscheidungen vom OLG Hamburg und vom BGH durch.

b) Was es aber gibt, ist ein Anspruch auf Herausgabe der Mitgliederadressen an jedes Mitglied oder jede Mitgliederinitiative und zwar unmittelbar an diese – ohne Treuhänder!

Der Bundesgerichtshof, die höchste Instanz, die in dieser Frage entscheiden konnte, hat in dem Verfahren, auf das sich der Vorstand bezieht, hierzu gesagt:

„…Die Einschaltung eines Treuhänders ist aus datenschutzrechtlichen Gesichtspunkten nicht (!) erforderlich, da die Kläger auch an sich selbst die Übermittlung der Mitgliederliste hätten verlangen können….“


Dass wir von Anfang an die Herausgabe an einen Treuhänder angeboten haben, ist also ein Entgegenkommen von uns!

Das OLG Saarbrücken hat es noch eindeutiger formuliert:

„…Jedes Mitglied, das sich aktiv am Vereinsleben engagiere, habe ein berechtigtes Interesse daran, zu wissen, für wen es sich engagiere und wen es repräsentiere. Ohne Kenntnis der übrigen Mitglieder sei beispielsweise die Organisation einer Opposition gegen die Vereinsführung oder eine vereinsinterne Wahlwerbung nicht möglich...“

Der Präsident des OLG Köln hat dem Vorstand auch ganz klar geschrieben, dass er, entgegen der Auffassung des Vorstandes, für die Benennung eines Treuhänders nicht zuständig sei. Er hat lediglich angeboten, dies zu tun, wenn beide es wollten.

Wir wollen den OLG-Präsidenten aber gar nicht einschalten, weil das überflüssig ist. Wir beabsichtigen freiwillig einen Treuhänder dazwischen zu schalten – selbstverständlich bestimmen wir ihn also auch. Zumal der von uns ausgewählte Treuhänder zugesagt hat, die Abwicklung für uns gebührenfrei vorzunehmen. Lediglich die tatsächlich entstehenden Kosten müssen von uns ersetzt werden.

Der Vorstand möchte natürlich mit dem Verlangen eines anderen Treuhänders, verbunden mit einer pauschalen Kosten- und Gebührenübernahmeerklärung, eine möglichst massive Kostenbelastung für unsere Initiative herbeiführen, in der Hoffnung, dass wir uns das nicht leisten können.

Fazit: Dieses "Spiel" spielen wir nicht mit. Der Vorstand hat unseren Anspruch auf Herausgabe an uns bzw. unseren Treuhänder sofort zu erfüllen.

Nicht mehr und nicht weniger!

15.2.11, FC-Reloaded
Kommentierter Satzungsentwurf jetzt online

14.02.2011 Wir haben Euch jetzt unseren kommentierten Satzungsentwurf als Version 1.0 online gestellt (siehe auch: Satzungsreform). Den ersten Entwurf hatten wir zunächst ganz bewusst unkommentiert veröffentlicht, um möglichst unbeeinflusste Reaktionen und Rückmeldungen von Euch zu erhalten. Ihr findet also jetzt auch unsere Motive und Erklärungen als separate Spalte sowie die auf vielfachen Wunsch rot markierten Änderungen.

Aktuell arbeiten wir an einer Version 2.0, in die wir dann die vielen konstruktiven Anregungen und Verbesserungsvorschläge aufnehmen wollen, die wir erhalten haben. Natürlich müssen wir uns an bestimmten Punkten für oder gegen eine Regelung entscheiden, sodass wir es sicherlich nicht jedem Recht machen werden. Wir freuen uns auf eine weiterhin rege und konstruktive Diskussion!
Die Frist zur Herausgabe der Mitgliederdaten ist abgelaufen.

Die erneute und letzte Frist bis zum 7.2.11, die wir dem Vorstand zur Herausgabe der Mitgliederadressen gesetzt hatten, ist ergebnislos abgelaufen.
Obwohl der Vorstand schon Mitte Januar angekündigt hatte, die Daten herauszugeben, hat er es bis heute leider nicht getan.
Die neuerlichen Gesprächsangebote sowie unsere Kompromissvorschläge wurden vom Vorstand leider alle unbeantwortet gelassen. Der Vorstand missachtet mit diesem Vorgehen die eigene Satzung sowie die Gesetzeslage zum Vereinsrecht.

Wir haben leider keine andere Wahl, als unsere mitgliedschaftlichen Rechte auf dem dafür vorgesehenen Weg durchzusetzen.

Das FC-Reloaded-Team
TV-Bericht WDR - Sport Inside vom 07.02.2011

08.02.2011 Wir möchten zu diesem Bericht klarstellen, dass wir nicht angetreten sind,
um Overath zu stürzen, sondern um die Satzung zu reformieren und u.a. die
Mitgliederbeteiligung, die Vorstandskontrolle und die Transparenz im Verein zu verbessern. Dass wir die Leistungen des Vorstandes in den letzten Jahren für schlecht halten, steht auf einem anderen Blatt.
Leider kam in diesem ansonsten sehr informativen Bericht unser Kernanliegen der Satzungsreform viel zu kurz.

Hier der Link zur Sendung!
Letzte Fristsetzung zur Herausgabe der Mitgliederliste
Forderung verbindlicher Zusage zur AoMV nach dem letzten Spieltag

07.02,2011 - Hier findet Ihr unser aktuelles Schreiben vom 7.2.11 an den Vorstand, mit dem wir auf die letzte Antwort des Vorstandes vom 2.2.11 (Link zur Antwort) reagieren. Dieses Schreiben des Vorstandes müsst Ihr also vorher lesen, insbesondere den Brief des Präsidenten des OLG Köln an den Vorstand. Wenn es nicht so traurig wäre, wie der Vorstand dieses Schreiben des OLG ignoriert, dann wäre es schon fast wieder lustig. Aber lest einfach selbst...

Auch den Beschluss des BGH haben wir hier online gestellt, für die, die sich juristisch im Vereinsrecht weiterbilden möchten...

In unserem Schreiben haben wir erneut auf den heutigen Fristablauf zur Datenherausgabe und unseren alten Kompromissvorschlag (FC versendet ein Info-Schreiben von uns) hingewiesen und noch einen weiteren Vorschlag unterbreitet: Eine außerordentliche Mitgliederversammlung erst nach dem letzten Spieltag. Wir möchten uns nicht vorhalten lassen, dass wir nicht alles versucht hätten, um eine Lösung zu finden. Wir sind immer gesprächsbereit. Wenn man aber mit den Mitgliedern nicht reden will (oder nicht auf konstruktive Vorschläge eingehen will, wie hier zu sehen), bleibt uns nur der konsequente Weg, weil wir uns nicht länger an der Nase herumführen lassen werden.
Zeitspiel und Foul
Unsere Antwort an den Verein wegen des Mitgliederanschreibens

Liebe Fans und Mitglieder,
unsere Vereinsführung hat unseren Kompromissvorschlag abgelehnt (s. hier) und nach wie vor keinen Kontakt zu uns aufgenommen, sondern hat statt dessen ein tendenziöses Anschreiben an die Mitglieder geschickt.

Wir haben diesen Vorgang nun in unserer Antwort an die FC-Führung auch juristisch etwas aufgearbeitet, damit Ihr Euch selbst ein Bild davon machen könnt, was hier abläuft.

Lest es hier .
Reaktionen auf den ersten Satzungsentwurf (von Jan. 2011)

Der Satzungsentwurf steht nun erst wenige Stunden online und wir sind von Euren Rückmeldungen überwältigt.
Jede Menge konstruktive Kritik und Fragen haben uns erreicht. Ob zur Länge der Amtsperioden oder zum Mitgliederbeirat, zur Gestaltung der Entwürfe oder auch zu zukünftigen, personenunabhängigen Szenarien. Wir sammeln jetzt - und natürlich auch in den nächsten Tagen - Eure Vorschläge und werden anschließend eine überarbeitete Fassung online stellen. Natürlich darf diese dann auch wieder diskutiert werden.

Dazu wird ab kommender Woche ein Blog verfügbar sein, in dem wir die jeweils meist genannten Vorschläge einstellen und auch kommentieren werden. Im Kommentar werdet Ihr zum Beispiel Hinweise finden, die eine Änderung aufrund von gültigem Vereinsrecht oder Kausalität nicht möglich machen. Begleitet werden wir bei der Beurteilung auch von FC-unabbhängigen Juristen.

Selbstverständlich könnt Ihr gerne eigene Diskussionsgruppen bilden und uns, oder auch dem Verwaltungsrat des 1. FC Köln, Eure Ergebnisse schicken. Zudem werden wir die Diskussionen in den öffentlichen Internetforen verfolgen und, wenn es uns möglich ist, auf diesem Wege die aufkommenden Fragen sofort beantworten. Bitte habt dabei etwas Geduld wenn dies nicht sofort geschieht.

Wir freuen uns weiter über jedes Feedback und bedanken uns für das bisher rege Interesse an unserem Vorschlag.
FC-Reloaded präsentiert ihren ersten Satzungsentwurf

Hier könnt Ihr den ersten Entwurf der von uns überarbeiteten Satzung einsehen. Wir haben Euch dazu die alte Satzung jeweils pragraphenweise daneben gestellt, damit der Vergleich leichter fällt.

Unter der Rubrik Satzungsreform findet Ihr zusätzliche Erläuterungen. Darüber hinaus werden wir Euch in den nächsten Tagen weitere Informationen zur Verfügung stellen.
Unter anderem ist auch ein Info-Blog geplant sowie erklärende Charts und ein erster Zeitplan über die weiteren Schritte.
Wenn Ihr den Satzungsentwurf als Word-Dokument benötigt, schreibt einfach an: E-Mail

Eure Kritik, positive wie negative, sowie Verbesserungsvorschläge und/oder Fragen sind natürlich erwünscht.
Schreibt uns dazu ebenfalls einfach eine E-Mail E-Mail.

Wir freuen uns, wenn Ihr über die Satzung in den Foren diskutieren wollt. Je mehr FC-Interessierte darüber sprechen und konstruktive Kritik üben, desto größer wird der Konsens der endgültigen Fassung sein.
Stellungnahme zur Korrektur des 'Berlusconi - Vergleichs'

Wir möchten uns an dieser Stelle dafür entschuldigen, dass wir die sachliche Ebene mit dem 'Berlusconi-Vergleich' kurzzeitig verlassen und auch die Korrektur bisher nicht kommentiert haben.

Der Vergleich war der Tatsache geschuldet, dass wir permanent vom Vorstand persönlich diffamiert wurden und darüber hinaus allen Mitgliedern - und Teilen der Presse - eine unfassbar undemokratische Verhaltensweise offenbart wurde. Es ist aber manchmal auch sehr schwer, angesichts der massiven Falschinformationen und persönlichen Rufschädigung durch den Vorstand, immer vollkommen sachlich zu bleiben. Wir werden uns aber weiterhin bemühen, die Sachebene künftig nicht mehr zu verlassen.

Eure berechtigte Kritik an dem Vergleich haben wir verstanden und selbstverständlich sofort reagiert. Das ist allerdings nicht 'kurios' (Express v. 24.01.) oder ein 'plötzliches Zurückrudern' (Express v. 24.01.), sondern das Ergebnis eines ständigen und lebendigen Austauschs mit Euch, den aktiv interessierten FC-Fans und -Mitgliedern. Deshalb möchten wir Euch allen ein großes Dankeschön aussprechen, dass Ihr uns auf den unglücklichen Vergleich konstruktiv hingewiesen habt. Wir freuen uns auch in Zukunft auf jede Rückmeldung, die uns hilft, das Vorhaben der Mitgliederinitiative vorbildlich und gewissenhaft umzusetzen.
Vorstand verweigert Kompromiss und sucht öffentlich die Konfrontation
Rechtswidrige Beeinflussung der Mitglieder

Es fällt uns zugegebenermaßen schwer, nicht auf die persönlichen Attacken zu reagieren, zumal wir selbst nach an einem herausragendem 3:0 Sieg diffamiert werden, obwohl es uns in erster Linie nur um eine reformierte Satzung geht.

Die Fehler und Lücken der aktuellen Satzung werden durch den Vorstand mehr als deutlich hervorgehoben. Wir stehen dem Vorstand daher sehr kritisch gegenüber, diffamieren ihn aber nicht. Der Vorstand hat seit November anstelle von konstruktiven Vorschlägen ausschließlich versucht, die freie Meinungsbildung unter den Mitgliedern in unserem Verein zu verhindern. Auch die Presse, von Kicker bis Express, finden das Verständnis des Vorstandes zur freien Meinungsäußerung durchaus befremdlich (Links dazu hier). Da stellt sich schon die Frage nach dem 'Warum'?

Der Vorstand hat - noch während die von uns gesetzte Frist zu unserem Kompromissvorschlag (s. hier) lief - ein Schreiben an alle Mitglieder versandt, in dem die Mitglieder nicht etwa neutral über das Ziel der Mitgliederinitiative und die damit verbundene Herausgabe der Mitgliederadressen informiert, sondern in verleumderischer Art und Weise unser demokratisches Anliegen einer Satzungsänderung verunglimpft (hier nachzulesen). Dieses Vorgehen ist rechtswidrig, weil unsere Mitgliedschaftsrechte auf Information der anderen Mitglieder über unser Anliegen durch diesen Vorstandsbrief natürlich torpediert werden. Denn bevor wir schildern können, was wir überhaupt wollen, hat der Vorstand unser Anliegen schon „im Namen des Vereins“ verdammt.

Unsere Initiative, die jeden Tag weiteren Zulauf von Fans und Mitgliedern erhält, wird dergestalt verleumdet, dass der Vorstand behauptet, es ginge uns nicht um den Erfolg des Vereins sondern um Macht und unnötige Personaldiskussionen.

Dieser Vorwurf ist verleumderisch, weil wir nur eine Satzungsänderung anstreben, die allerdings zur Folge haben würde, dass dieser (oder auch jeder andere) Vorstand nicht mehr in das operative Geschäft eingreifen könnte.

Wir als Mitglieder und Initiatoren haben doch gar keine Positionen zu vergeben. Alle Entscheidungen fällt schließlich die Mitgliederversammlung. Wir wollen nichts weiter als unser Recht auf freie Meinungsäußerung im Verein wahrnehmen und versuchen, eine Mehrheit für eine Satzungsänderung zu finden.

Herr Overath behauptet in der Presse, dass jedes Mitglied seine Meinung frei äußern könne und er sich der Kritik stelle.

Fakt ist, wir äußern unsere Meinung und werden von ihm als Feinde des Vereins dargestellt, die Unruhe erzeugen würden. Tatsächlich ist es jedoch der Vorstand, der permanent in der Presse gegen uns agitiert.

Immerhin: Lukas Podolski hat nach dem Bremen-Spiel im Fernsehen gesagt, dass er auch deswegen so gut gespielt habe, damit die Initiative Ruhe gebe. Wenn das so ist, dann werden wir natürlich erst Recht weitermachen, weil wir solche Leistungen wie gegen Bremen öfter sehen wollen.

Der Verein hat mittlerweile eingeräumt, dass er in der Vergangenheit Eure Daten, liebe Mitglieder, einfach an Werbepartner des Vereins weitergegeben hat bzw. Werbung von Werbepartnern des Vereins ohne Eure Erlaubnis an Eure Adresse hat schicken lassen. Das ist glatt rechtwidrig.

Vor allem ist es vor diesem Hintergrund extrem scheinheilig, uns als Mitgliedern die Adressdaten für eine tatsächliche Vereinsangelegenheit nicht zur Verfügung stellen zu wollen.

Liebe Mitglieder, Ihr werdet zurzeit massiv vom Vorstand unseres Vereins desinformiert. Dieser Vorstand missbraucht seine Macht, um Euch in Eurer Entscheidungsfindung zu manipulieren. Mit diesem rechtswidrigen Mitgliederanschreiben hat sich dieser Vorstand endgültig in demokratischer Hinsicht diskreditiert. Doch auch diese Diffamierung werden wir aushalten und so sachorientiert wie möglich weiter arbeiten.

Unseren Vorschlag für eine überarbeitete Satzung wollten wir an diesem Wochenende online stellen - leider sind wir etwas in Zeitverzug geraten und möchten uns an dieser Stelle dafür bei Euch entschuldigen. Ihr werdet den Entwurf aber in den nächstenTagen hier finden.
Kompromiss-Vorschlag an den Vorstand versendet

Wir haben heute, den 19.01.11 unseren Kompromiss-Vorschlag, wie angekündigt, an den Vorstand versendet. Ihr findet das Schreiben hier.
Mitgliederdaten – Herausgabe bisher nur angekündigt
kombiniert mit weiterer Geldverschwendung des Vereins


Gestern Abend, am 17.01.11 und heute Morgen, am 18.01.11 durften wir in der Kölnischen Rundschau und auch unter koeln.de nachlesen, dass die Vereinsführung die Mitglieder anschreiben will, um sie zu fragen, ob sie mit der Herausgabe ihrer Adressen an uns einverstanden sind.

Bericht in der Kölnischen Rundschau

Bericht in Köln.de

Uns hat die Vereinsführung gestern, kurz vor Ablauf der von uns gesetzten Frist, hingegen nur mitgeteilt, dass sie die Mitglieder-Daten an uns herausgeben wird, weil sie dazu rechtlich verpflichtet sei (ist!), wie wir es ja gesagt hatten.

Dieses Schreiben der Vereinsführung findet Ihr hier.

Allerdings will sie sie nicht an den von uns benannten Treuhänder herausgeben sondern nur an einen der Vereinsführung und dem Sponsor REWE sehr nahestehenden Treuhänder, ohne dafür einen vernünftigen Grund zu nennen. Das können wir nicht akzeptieren, weil wir ja einen neutralen Treuhänder, RA von Moers aus der Kanzlei von Moers Rechtsanwälte, benannt haben.

Viel schlimmer aber ist zu bewerten, dass die Vereinsführungan die Medien - aber nicht an uns - gleichzeitig verlautbaren lässt, dass sie selbst die Mitglieder vorher noch anschreiben will, ob sie mit der Herausgabe einverstanden sind (s. o. die beiden Berichte).

Dieses Vorgehen würde unsere Information an die Mitglieder vorher schon torpedieren, weil sie ja gefragt werden sollen, bevor sie überhaupt wissen, wozu die Datenweitergabe erfolgt und warum der Verein dazu verpflichtet ist. Deswegen ist diese Vorabanfrage des Vereins unzulässig. Wir werden den Verein auffordern, dies zu unterlassen.

Es zeigt sich an diesen Tricksereien erneut, dass die Vereinsführung offensichtlich geradezu panische Angst davor hat, die Mitglieder unbeeinflusst und frei entscheiden zu lassen, was sie von den Zielen unserer Initiative halten. Ohne genau zu wissen, was wir wollen, kann kein Mitglied unvoreingenommen darüber entscheiden, ob es unsere Reformziele unterstützen will.

Das geht einher mit den Besuchen der Vereinsführung bei der Kölner Presse mit dem Ziel, die Berichterstattung über uns einzudämmen. Ja, kaum zu glauben, diesen Versuch hat es tatsächlich gegeben!

Vor allem aber würde die Vereinsführung mit dieser Vorab-Maßnahme massive Geldverschwendung betreiben. Schließlich würde ein solch überflüssiger Brief der Vereinsführung unnötiges Geld kosten.

Da wir uns nicht unnötig streiten und kein Geld unseres Vereins verschwenden wollen, werden wir der Vereinsführung einen letzten Kompromiss anbieten:

Wir setzen ein Schreiben an die Mitglieder mit den Zielen unserer Initiative auf, dass der Verein dann unter unserer Aufsicht an alle Mitglieder versendet. So müssen die Adressen gar nicht an uns herausgegeben werden und es wird kein unnötiges Geld verschwendet.

Eines sollte sich jedes Mitglied, das der Mitgliederinitiative kritisch gegenübersteht, vor Augen halten:

Es geht hier im Kern um eine einfache Satzungsänderung. Das ist ein ganz normaler und demokratischer Prozess in einem Verein. Von Seiten der Vereinsführung wird aber so getan, als wenn hier irgendetwas Unsauberes geschehen würde. Es wird mit allen Mitteln versucht, eine demokratische Willensbildung zu hintertreiben und uns zu diskreditieren. Das ist sehr traurig und erinnert an Diktaturen in Afrika und Osteuropa. Solche Diktaturen sind auch bereit, mit allen Mitteln um den totalen Machterhalt zu kämpfen. Glücklicherweise leben wir nicht in einer Diktatur. Und deswegen werden wir unsere Mitgliedschaftsrechte auch weiter einfordern.

Jedes Mitglied hat mit dem Eintritt in diesen Verein entschieden, dass es vom Verein oder von anderen Mitgliedern, die den Verein ja ausmachen, über Vereinsangelegenheiten wie z.B. eine Satzungsreform informiert werden darf.

Wer nicht am Vereinsleben teilnehmen und keine Infos haben möchte, sollte nicht in einen Verein eintreten!

Die Vereinsführung darf bei der Meinungsbildung der Mitglieder keine Zensur oder Beeinflussung ausüben. Datenschutz kann Meinungsbildung nie aushebeln!

Last but not least: Der 1. FC Köln hat in der Vergangenheit sehr wohl Daten seiner Mitglieder an Sky, Netcologne und Rhein-Energie zu Werbezwecken(!) herausgegeben. Wir werden diese Vorfälle einer weiteren Prüfung unterziehen, ob Mitglieder damals die Möglichkeit hatten, ihre Adresse für Werbezwecke zur Verfügung zu stellen oder nicht. Wenn diese Möglichkeit nicht bestanden hatte, dürfte es sich hierbei um eine tatsächliche Datenschutzverletzung gehandelt.haben...

Vor allem aber würde es das Theater, dass die Vereinsführung derzeit wegen der Herausgabe zu vereinsinternen Zwecken an uns veranstaltet, als grotesk und scheinheilig erscheinen lassen.
FC-Reloaded im CENTER TV

Am 13.01.11 fand im CENTER TV in der Sendung "Heimspiel" unter der Leitung von Ralf Friedrichs eine Diskussion mit Stefan Müller-Römer und Martin Schlüter statt.

Hier geht es zum Videoportal von CENTER TV
FC-Reloaded trifft Fan-Clubs

Am 11.01.11 hatten wir im Stamm-Lokal der Südstadt-Boyz zu einem Treffen mit den „Anführern“ der Fan-Clubs eingeladen, um unsere Initiative und unser Konzept im Detail vorzustellen. Organisiert hatte dasTreffen unser Fan-Club-Beauftragter, Ingo Böll, von den Südstadt-Boyz, die unsere Initiative von Anfang an unterstützt haben.

Eine erfreulich große Zahl von Fan-Club-Vertretern ist auch erschienen. Darunter waren auch einige, die uns durchaus kritisch gegenüber standen. Wir haben unsere Initiative und unsere Reformvorschläge intensiv diskutiert. Auch die Personalfragen wurden natürlich thematisiert. Gerade hier schlug uns Skepsis entgegen. Wir konnten aber vermitteln, dass es uns primär um die Veränderung der Satzung und anderer Strukturen des operativen Geschäfts zum Wohle des Vereins geht. Gleichzeitig haben wir aber auchdeutlich gemacht, dass nach unserer Auffassung ein reformierter Verein nicht glaubhaft von den alten Köpfen vertreten werden kann (s. dazu hier).

Es wurde Einigkeit darüber erzielt, dass es nie einen wirklich günstigen Zeitpunkt für gravierende Reformen gibt, weil man immer ein Argument finden kann, warum man jetzt gerade noch warten sollte. Faktisch führt dies dazu, dass nie etwas passiert. So wie beim FC in den letzten Jahren.

Ebenso waren wir uns alle einig, dass wir die Mannschaft unterstützen müssen, weil wir natürlich nicht absteigen wollen, dass aber diese Unterstützung nichts damit zu tun hat, dass die Reformen dringend umgesetzt werden müssen, um nicht nächstes Jahr wieder vor den gleichen Problemen zu stehen. Beides kann und muss voneinander getrennt werden.
Vorstand bringt aus Angst vor eigenem Machtverlust Unruhe in den Verein!

Nach den kritischen Berichten zu Beginn dieser Woche im Express und Kölner Stadt Anzeiger, aus denen auch die Distanz des Verwaltungsrates zu dem „Führungsstil“ des Vorstands deutlich wurde, wurde seitens des Vorstands unverzüglich Druck auf einzelne Verwaltungsratmitglieder sowie einen Teil der Presse ausgeübt, weil mit uns überhaupt gesprochen wurde und wird.

Overath und Glowacz nutzten sofort ihre Haus- und Hof-Presse, die Kölner Bildzeitung, um jetzt auch noch den armen Lukas Podolski in Stellung zu bringen. Wir haben genau eine solche Attacke erwartet, um uns in Misskredit zu bringen.Überraschend ist es nicht, aber traurig ist es trotzdem. Auf dem Rücken von Lukas versucht der Vorstand sein Mütchen an uns zu kühlen.

Der Vorstand bedient sich des Spielführers der Mannschaft, um sich selbst so Druck vom Leib zu halten, seine eigenen Pfründe zu sichern und die eigentlichen Probleme zu verwässern.

Anstatt sich mit den Argumenten der Mitgliederinitiative oder des Verwaltungsrates inhaltlich auseinanderzusetzen, wird dieses durchsichtige Manöver gestartet, um von den tatsächlichen Defiziten abzulenken. Der Vorstand hatte seit der unsäglichen MV die Möglichkeit, Schritte auf uns zuzugehen. Das hat er nicht getan und wundert sich jetzt, dass wir nicht untätig herumsitzen und uns weiter an der Nase herumführen lassen.

Dass die Mannschaft sich von unserer Mitgliederinitiative, welche auf strukturelle Veränderungen abzielt, irgendwie aus dem Konzept bringen lassen würde, ist ein Märchen! Die Spieler – vor allem die ausländischen - haben an vielem Interesse, aber bestimmt nicht an interner Vereinspolitik und Strukturveränderungen.

Die Mannschaft genießt bei uns und allen anderen Fans den verdienten Rückhalt. Schließlich wollen auch wir den Abstieg vermeiden, obwohl dann die Strukturreformen sicherlich leichter durchzusetzen wären, weil wir dann den Katastrophenfall haben.

Wichtig ist, dass jedem klar ist, dass nicht wir diese Sache in die Mannschaft tragen sondern der Vorstand! Das zeigt erneut, wie unprofessionell dort agiert wird.

Podolski-Interview in der Bild-Zeitung vom 12.01.2011
Schreiben wg. Herausgabe der Mitgliederdaten

Mit Schreiben vom heutigen Tag haben wir den Vereinsvorstand aufgefordert, uns bis zum 17.01.11 die Daten aller stimmberechtigten Mitglieder herauszugeben, damit wir als Mitgliederinitiative alle Mitglieder über unsere Absichten, insbesondere die Durchführung einer außerordentlichen MV, informieren können.

Hier könnt Ihr unser Schreiben nachlesen: hier klicken
FC-Reloaded trifft Verwaltungsrat

Am 29.12.2010 gab es ein Treffen zwischen dem Verwaltungsrat, vertreten durch seinen stellvertretenden Vorsitzenden Fritz Schramma und uns. Dies war kein inoffizielles „Geheimtreffen“, sondern der Verwaltungsrat ist ganz offiziell an uns herangetreten, um sich darüber zu orientieren, wofür wir stehen und wie wir unsere Ziele umsetzen wollen. Von unserer Seite haben Stefan Müller-Römer und Michael Tuchscherer an diesem Gespräch teilgenommen.

Erfreulicherweise wurde dabei festgestellt, dass auch der Verwaltungsrat mehrheitlich erheblichen Reformbedarf sieht. Auch der Verwaltungsrat möchte eine stärkere Einbindung der Mitglieder sowie eine klare Strukturreform, die als Basis eine Satzungsreform haben muss.

Alle Details dieses Gesprächs können wir an dieser Stelle natürlich nicht ausbreiten. Wichtig ist, dass sich FC-Reloaded und der Verwaltungsrat grundsätzlich darüber einig sind, dass es so nicht weitergehen kann. Dass es dabei im Detail auch unterschiedliche Ansichten gibt, ist normal und gut so. Es kann dem angestrebten Ziel, einer erfolgs- und zukunftsorientierten Reform unseres Vereins und seiner ausgegliederten Profiabteilung nur dienen, wenn unterschiedliche Ansichten und Wege zum Ziel diskutiert werden.
Wir sind folglich auch so verblieben, dass beide Seiten mit den jeweils zur Verfügung stehenden Mitteln eine schnellstmögliche Reform vorantreiben und sich Ende Januar noch einmal zusammensetzen.

Ziel ist es, noch in diesem Frühjahr(!) die Reformen umgesetzt zu haben, weil der FC die nächste Saison 2011/2012 gleich mit verliert, wenn er wieder mit den gleichen Strukturfehlern in die neue Saison geht, von der wir ja leider noch nicht einmal wissen, ob sie in der zweiten oder ersten Liga stattfinden wird.

Sollte es zum Super-Gau eines erneuten Abstiegs kommen, was wir alle nicht hoffen, sind die Herausforderungen, vor denen der Verein dann stehen würde, noch ungleichgrößer. Deswegen dürfen wir das Prinzip Hoffnung aber nicht zum Prinzip unseres Handelns machen, sondern müssen die notwendigen Reformen jetzt sofort umsetzen! Dafür wird es einer außerordentlichen Mitgliederversammlung bedürfen, die wir auch nach wie vor anstreben.

Was beim FC schief läuft, ist – abgesehen vom schlechten Fußball und dementsprechenden Tabellenstand - nicht für jeden offensichtlich. Wir werden neben unserer zukunftsorientierten Sacharbeit auch nicht davor zurückschrecken, die uns bekannt gewordenen Fehlentwicklungen offen zu thematisieren.

Lies dazu auch:
Unser Plädoyer
Finke – neuer Sportdirektor (ab Feb. 2011)...
...aber der Reformbedarf im Verein bleibt !

Die erste Frage, die man sich stellt, ist natürlich die, ob Volker Finke als Sportdirektor eine eher gute oder eine eher schlechte Nachricht ist. Ehrlicherweise kann man genau diese Frage zum jetzigen Zeitpunkt nicht beantworten, weil man die Antwort immer erst nachher weiß. Daher können auch wir nur einige Punkte aus unserer Sicht zu dieser Neuverpflichtung näher beleuchten und kommentieren:

1. Finke war ein guter Trainer mit einer damals sehr modernen Spielidee. Er war allerdings noch nie Sportdirektor. Beides sind recht verschiedene Jobs, die sehr verschiedene Qualifikationen und Qualitäten verlangen.

2. Finke ist seit einiger Zeit in Japan. Ihm könnten also die Kontakte, die ein Sportdirektor für seine alltägliche Arbeit benötigt, fehlen. Zudem ist aus seiner Freiburger Zeit bekannt, dass er den Kontakt zu Spielerberatern gemieden hat, weil er diese für unseriös hielt (was durchaus auch auf einige zutrifft). Aber trotzdem kommt man im teilweise „schmutzigen“ Fußballgeschäft meistens nicht an ihnen vorbei, wenn man interessante Spieler haben will.

3. Finke ist aus Freiburg als starker Mann mit Tendenzen zum Alleinentscheider bekannt. Es fragt sich, ob er sich dauerhaft nur mit der Rolle des Sportdirektors begnügen will. Aus unserer Sicht sollten Sportdirektor und Trainer immer verschiedene Personen sein. Ein Magath-Modell mit Finke wäre jedenfalls strikt abzulehnen.

4. Finke kommt erst im Feb. 2011. Das ist natürlich bedenklich, weil der FC sich in der Winterpause neu sortieren muss, um den Abstieg noch abzuwenden. Die Lage ist momentan sehr ernst. Es fragt sich daher,ob der FC es sich leisten kann, diese wichtige Position bis dahin unbesetzt zulassen?

5. Finke ist ein nachdenklicher und reflektierter Mensch mit einer klaren Spielidee bzw. -vorstellung, die sich weitestgehend mit der von Frank Schäfer deckt. Das ist in jedem Fall sehr positiv, wenn man bedenkt, wie sonst in der Vereinsführung so agiert wird.

Klar ist jedenfalls, dass diese Verpflichtung nichts am Reformstau in unserem Verein ändert. Finke ist kein Heilsbringer, der durch Handauflegen alles wieder gut macht. Dies könnte im Übrigen niemand. Es muss also mehr passieren, als nur diese eine Person auszutauschen.

Wir müssen weiter daran arbeiten, vernünftige Strukturen zuetablieren, um dauerhaft erfolgreich zu sein. Der FC darf in Zukunft nie wiederso vom Willen eines Vorstands abhängig sein, wie er das zur Zeit ist.

Wir werden daher im Januar unseren Entwurf einer zukunftsfähigen Vereinssatzung präsentieren. Bis dahin wünschen wir besinnliche Feiertage!
Stadion-Aktion beim Heimspiel vs. Eintracht Frankfurt

Erstmalig hat die Mitgliederinitiative 2011 öffentlich auf sich aufmerksam gemacht. Am Samstag, dem 11.12. wurden vor dem Heimspiel gegen Eintracht Frankfurt, auch von freiwilligen Helfern, Postkarten mit dem Slogan "Mach mit - wir brauchen Dich! Wir holen uns unseren FC zurück!" verteilt. Darüber hinaus wurde auch ein Banner mit der Webadresse "fc-reloaded.de" am Oberrang Nord aufgehangen. Insgesamt wurde die Aktion ausgesprochen positiv aufgenommen und wir darin bestärkt, in unserem Engagement nicht nachzulassen.

An dieser Stelle noch einmal ein herzliches Dankeschön an alle, die die Aktion unentgeltlich unterstützt haben.